Bedeutung der Fast-track-Chirurgie bei gynäkologischen Operationen

Ausgabe: gynäkologische praxis, 2012, Band 36/1, Mediengruppe Oberfranken (ISSN 0341–8677)

Zusammenfassung: Das ursprünglich für Patienten mit Darmresektionen entwickelte Konzept der Fasttrack- Chirurgie (»schnelle Schiene«; »Enhanced Recovery after Surgery« [ERAS]) findet zunehmend Anwendung in allen Bereichen der Frauenheilkunde. Wesentlich zur Vermeidung der sog. Operationskrankheit sind die Vermeidung aufwändiger Operationsvorbereitungen (keine klassische Darmvorbereitung, keine Flüssigkeitskarenz etc.), postoperative Schmerzreduktion, minimal-invasive Operationsverfahren mit frühzeitiger Mobilisation und Vermeidung einer Nahrungskarenz. Die Fast-track-Chirurgie wird von den Patientinnen gut angenommen, erhöht nicht die Komplikationsrate und reduziert den stationären Aufenthalt.

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Autoren: B. GERBER, J. STUBERT, M. DIETERICH, R. WIESSNER und K. WAGNER

Rubrik: Grundlagen Vorsorge

Verlag: Mediengruppe Oberfranken

Stichworte: Fast-track surgery, Gynäkologie, Geburtshilfe, Brustoperation, Kaiserschnitt, Hysterektomie, Laparoskopie, Karzinomchirurgie

ISSN: 0341–8677

Institut: Universitäts-Frauenklinik, Klinik für Chirurgie und Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin des Klinikums Südstadt