Zusammenfassung: Das ursprünglich für Patienten mit Darmresektionen entwickelte Konzept der Fasttrack- Chirurgie (»schnelle Schiene«; »Enhanced Recovery after Surgery« [ERAS]) findet zunehmend Anwendung in allen Bereichen der Frauenheilkunde. Wesentlich zur Vermeidung der sog. Operationskrankheit sind die Vermeidung aufwändiger Operationsvorbereitungen (keine klassische Darmvorbereitung, keine Flüssigkeitskarenz etc.), postoperative Schmerzreduktion, minimal-invasive Operationsverfahren mit frühzeitiger Mobilisation und Vermeidung einer Nahrungskarenz. Die Fast-track-Chirurgie wird von den Patientinnen gut angenommen, erhöht nicht die Komplikationsrate und reduziert den stationären Aufenthalt. Onlinedatenbank: med-search
Autoren: B. GERBER, J. STUBERT, M. DIETERICH, R. WIESSNER und K. WAGNER
Rubrik: Grundlagen Vorsorge
Verlag: Mediengruppe Oberfranken
Stichworte: Fast-track surgery, Gynäkologie, Geburtshilfe, Brustoperation, Kaiserschnitt, Hysterektomie, Laparoskopie, Karzinomchirurgie
ISSN: 0341–8677
Institut: Universitäts-Frauenklinik, Klinik für Chirurgie und Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin des Klinikums Südstadt