Was tun gegen Scheiden-Trockenheit, wenn Östrogene verboten sind?

Vitamin D Zäpfchen mit Ringelblume können helfen

Ausgabe: CO.med, 2014, Heft 12, Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG (ISSN 0949-2402)

Viele Frauen haben eine trockne Vagina. Dies kann an einer SD-Unterfunktion (mit / ohne M. Hashimoto) oder an einem lokalen / systemischen Östrogen-Mangel liegen. Hier können Thyroxin, Selen sowie eine systemische und lokale Östrogen-Therapie oft rasch helfen. Leider ist letztere nicht bei allen Frauen erlaubt: beispielsweise bei Patientinnen, die ein erhöhtes Risiko für östrogen-getriggerte Tumoren haben (Mamma-, Ovarial- oder CorpusCa), oder bei Frauen mit Zustand nach hormonabhängigen Tumoren. Sie sollten keine Hormone bekommen, auch keine lokalen Östrogene. Dabei leiden gerade diese Patientinnen sehr unter den Begleiterscheinungen eines Östrogenmangels, insbesondere, wenn sie eine Anti-Hormontherapie (TAM, Aromatase-Hemmer etc.) bekommen. Besonders unangenehm ist die sogenannte Östrogenmangel-Kolpitis: Vaginal-Trockenheit, Pruritus, Dyspareunie etc. Eine längere Vaginaltrockenheit kann auch direkt und indirekt Beckenbodenschwäche und Blasenkontroll-Probleme fördern. Eine systemische Östrogen-Therapie ist streng kontraindiziert, eine lokale Östrogen-Therapie relativ kontraindiziert.

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Autoren: C. Schulte-Uebbing, S. Schlett , I. Gerhard, D. Craiŭţ

Rubrik: Orthomolekulare Medizin

Verlag: Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG

Stichworte: Orthomolekulare Medizin, Vitamin D, Östrogen-Mangel

ISSN: 0949-2402