Herausforderung „Unbewusster Todeswunsch“

Häufige verborgene Ursache schwerer Krankheiten

Ausgabe: CO.med, 2015, Heft 12, Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG (ISSN 0949-2402)

„Jedes Ding hat seine Ursache“, lehrt die Physik. Solange die Ursache weiter wirkt, erzeugt sie weiter Wirkungen, auch das ist unbestritten. Obwohl allen Krankheiten ebenfalls eine oder mehrere Ursachen zu Grunde liegen, ist die Medizin heute von Ursachensuche und -beseitigung ganz weit entfernt, als würde Logik hier unwichtig sein. Auch dafür wird es sicher Gründe geben, nur absehbar keine Guten! Die Ganzheitsmedizin geht stärker ursachenorientiert vor und steht so viel mehr im Einklang mit der Naturwissenschaft. Sie interessiert sich für die individuell unterschiedlichen Regulationsweisen, d. h. auch für individuelle Ursachen. Dies begründet auch ihren nachweisbar deutlich besseren Erfolg in der Behandlung sehr vieler chronischer Krankheiten. Millionen Patienten vertrauen bereits heute erfolgreich auf die Ganzheitsmedizin, deren zentrale Pfeiler gute Anamnesen, das bessere Verständnis vom Zusammenspiel zwischen Körper und Seele sowie wichtiges Wissen über Stoffwechsel-, Pathogenese-, Regulations- und Entgiftungsprozesse darstellen. Eine Herausforderung ganz besonderer Art ist jedoch die unbewusste seelische Krankheitsursache, nicht selten sogar ein unbewusster Selbstschädigungs- oder Todeswunsch, der sehr vielen schweren und fast allen Krebserkrankungen als ein zentraler kausaler Faktor zu Grunde zu liegen scheint. Darum geht es in diesem Artikel.

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Autoren: Dr. med. Sonja Reitz

Rubrik: Psychologie

Verlag: Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG

Stichworte: chronische Erkrankungen, Onkologie, Salutogenese

ISSN: 0949-2402