„Parodontose“

Über Ursachen und Risiken einer oft nicht erkannten Erkrankung

Ausgabe: CO.med, 2016, Heft 01, Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG (ISSN 0949-2402)

Die Parodontitis marginalis ist eine nicht von selbst ausheilbare Entzündung und damit ein Dauerstress für das Immunsystem. Sie ist ein Symptom eines ganzen Symptomenkomplexes und birgt damit ein nicht unerhebliches Risiko, eine chronische Krankheit mit verschiedenster Symptomatik auszulösen oder zu triggern. Damit es zum Ausbruch einer Parodontal-Erkrankung kommt, sind eine diesbezügliche genetische Schwäche und eine Übersäuerung im Säure-Basen-Haushalt notwendig. Verschlimmert wird die „Parodontose“ durch immunologische Irritationen und immunsuppressive Einflüsse. Eine optimale Parodontal-Therapie besteht somit aus einer lokalen Zahnfleischbehandlung als Soforttherapie und einer Optimierung des Säure-Basen Haushalts. Nachdem die Optimierung des Säure-BasenHaushalts, die üblicherweise von einem CoBehandler (z.B. Heilpraktiker) erfolgen könnte, diverse Therapie-Inhalte umfasst, ist diese erfahrungsgemäß aufwändig und bedarf der guten Mitarbeit des Patienten. Zur Vermeidung von Rezidiven (Wiedererkrankungen) ist deshalb eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung im Abstand von drei bis vier Monaten zwingend geboten.

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Autoren: Dr. med. dent. Karlheinz Graf

Rubrik: Dentologie

Verlag: Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG

Stichworte: Immunsystem, Parodontal-Therapie, Parodontitis, Säure-Basen-Haushalt

ISSN: 0949-2402