Chronische Lumbalgie und Lumboischialgie

Konservative Therapie aus sportmedizinischer Sicht

Ausgabe: CO.med, 2016, Heft 07, Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG (ISSN 0949-2402)

Rund 70 % aller Deutschen haben mindestens einmal im Jahr akute Rückenschmerzen. Bestehen die Beschwerden länger als sechs Wochen, so werden sie als subakut und bei mehr als zwölf Wochen als chronisch bezeichnet. Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Deshalb werden unspezifische und spezifische Lumbalgien und Lumboischialgien unterschieden. Nach Ausschluss von spezifischen Kreuzschmerzen oder Lumbalgien aufgrund von Frakturen, bakteriellen Infektionen, Nervenerkrankungen und Tumoren verbleiben noch 80 bis 90 % unspezifische Rücken- oder Kreuzschmerzen. Typische Ursachen für unspezifische Kreuzschmerzen sind Über- und Fehlbelastung, aber auch Bewegungsmangel und Inaktivität, muskuläre Dysbalancen durch Muskelverkürzungen und Muskelabschwächungen, Funktionsstörungen von Lendenwirbelsäule (LWS) und Ileosakralgelenken, Mobilitätsstörungen der Faszienstrukturen (Hypo- und Hypermobilität), eine veränderte Wirbelsäulenstatik durch Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter, degenerative Schäden der kleinen Wirbelgelenke, der Bandscheiben, der Wirbelkörper und des Spinalkanals, Stoffwechselstörungen durch Verschlackung und Belastung mit Noxen sowie Toxinen, Störungen im Bauchraum und nicht zuletzt durch chronischen Disstress oder seelische Konflikterlebnis-Schocks.

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Autoren: Dr. med. Bernd A. Kasprzak und Prof. Dr. med. Armin Klümper

Rubrik: Bewegung / Bewegungsapparat

Verlag: Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG

Stichworte: Aortensklerose, chronische Erkrankung, Forschung, Osteoporose, Schmerz, Schmerztherapie, Sportmedizin, Torsionsskoliose

ISSN: 0949-2402