Yoga bei Brustkrebs – eine ernstzunehmende Begleittherapie? | CO.med Band: NaN

: Yoga wird weltweit immer beliebter. Laut einer Studie des Berufsverbandes der deutschen Yogalehrenden (BDY) aus dem Jahr 2014 praktizierten insgesamt etwas mehr als drei Prozent der Deutschen aktuell Yoga. Dabei war der Anteil unter den Frauen mit sechs Prozent deutlich höher als unter den Männern mit nur einem Prozent. Hauptgrund für den Beginn mit der Yoga-Praxis ist für die Befragten laut dieser Studie die Verbesserung des körperlichen Befindens (75 Prozent). Insbesondere Frauen führten diesen Grund an. Yoga wird von den Krankenkassen in der Regel nur im Rahmen von Prävention anerkannt. Dabei gibt es eine wachsende Anzahl von wissenschaftlichen Studien die belegen, dass Yoga nicht nur im Sinne von „Wellness“ einzuordnen ist, sondern dass die Methode bei vielen Krankheitsbildern sogar eine therapeutische Wirksamkeit bietet. Hierbei sollte unterschieden werden zwischen YogaRichtungen, die ihre heilende Wirkung „nur“ im Sinne von Entspannung und körperlicher Aktivität entfalten, und tatsächlicher „Yoga-Therapie“. Unter den vielen Yoga-Schulen bietet besonders die Methode nach dem kürzlich verstorbenen Lehrer B.K.S. Iyengar-Programme an, in denen Haltungen und Sequenzen speziell auf ein gesundheitliches Problem zugeschnitten werden.

Autoren: Rita Keller und Dr. Kerstin Khattab
Weitere Informationen: Onkologie, Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG, med-search, Brustkrebs, Iyengar-Yoga, Yoga
ISSN: 0949-2402
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