Verarbeitung der Angst | CO.med Band: NaN

: Ängste entspringen aus dem Unbewussten, der Bewusstseinsebene von welcher laut wissenschaftlichen Erkenntnissen 91,99 Prozent unserer Persönlichkeit gelenkt werden. Die Inhalte dieser EsEbene entwickeln sich in der frühesten Kindheit, vor allem in der vorgeburtlichen und vorsprachlichen, nichtrationalen Zeit. Im Laufe unserer Lebensgeschichte entwickeln wir sogenannte Angstabwehranstrengungen um unsere Ängste in Schach zu halten. Je näher aktuelle Ereignisse zur verdrängten existentiellen Grundangst in Symbolbezug stehen, desto eher ist ihre Verdrängung. Dieser Zusammenhang ist in Hypnose erkennbar, dem Bewusstseinszustand in welchem wir uns zwischen Zeugung und ca. 6. Lebensjahr natürlicherweise durchgängig befinden. Je jünger das Kind, desto tiefer ist der Hypnosezustand. Entsprechend tief prägen sich frühe Erlebnisse in unserer Persönlichkeitsstruktur ein. Die lebensgeschichtliche Analyse in Hypnose ist eine ganzheitliche Möglichkeit diese Defizite und Fehlprägungen am Ursprungsort, sowohl lebensgeschichtlich als auch hirnphysiologisch gesehen, aufzuarbeiten. Hier die Fortsetzung des 1. Teils aus Ausgabe 7/2017 in der CO.med.

Autoren: Heidemarie Hofmann
Weitere Informationen: Hypnose, Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG, med-search, Hypnose
ISSN: 0949-2402
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