Schlemmen ohne Folgen? | CO.med Band: NaN

: Eine repräsentative Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände im Jahr 2015 durchgeführt wurde, veranschaulicht deutlich, wie es um die Medikamenteneinnahme der Deutschen steht. In der Online-Umfrage unter 13.000 Bundesbürgern gab jeder Vierte (23 %) an, regelmäßig drei oder mehr Medikamente zu nehmen. In der Gruppe der über 65-Jährigen war es sogar die Hälfte der Befragten. Problematisch ist diese Tatsache deshalb, weil es zu Interaktionen zwischen den einzelnen Arzneimitteln kommen kann, das heißt ,bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Medikamente kann es zu unerwünschten Begleiterscheinungen kommen, die sich unter anderem in einer eingeschränkten Wirkungsdauer äußern, oder darin, dass sich die Wirkintensität der Medikamente verändert, das bedeutet, sie kann sich beschleunigen beziehungsweise verlangsamen.

Autoren: Silvia Bürkle
Weitere Informationen: Ernährung, Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG, med-search, Ernährung, Wechselwirkungen
ISSN: 0949-2402
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